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Kind-Opposition setzt sich bei Hannover-Wahl durch: Rückzug von 50+1-Antrag?
24.03.2019 - 10:04 Uhr
Dies ist der Diskussions-Thread zur News: Kind-Opposition setzt sich bei Hannover-Wahl durch: Rückzug von 50+1-Antrag?.

Hannover 96 hat einen neuen Aufsichtsrat und demnächst auch einen neuen Präsidenten. Bei der Mitgliederversammlung setzten sich die Gegner von Martin Kind (Foto) klar durch. Der bisherige Klubchef will in Zukunft nur noch Chef der Profifußball-Gesellschaft sein.

Alle fünf Kandidaten der Oppositionsgruppe [...]

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gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten
Zitat von Holbein
gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten

Ich sag es mal so, "ein Schuss ins eigene Bein"

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Bewegung im Leben, heisst keinen Stillstand zu haben - bewege Dich!

Einen 'Gegner' muss man leben können - einen 'Partner' verstehen
Wer sein Ziel kennt, findet den Weg - um neue Ziele zu formulieren

Leipzig - Meister im ehemaligen Gebiet der SBZ 2014/-15/-16/-17 ... + Ostdeutscher Meister (incl. WB) seit 2016/-17/18 ...

Für persönliche Mitteilungen (pM) bin ich offen - darauf antworte ich gern - doch TM-Regel beachten!
Zitat von Holbein
gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Viele sind Kind fokkusiert, aber sie vergessen das auch Rossmann in der Kindstrategie mit involviert war.

Sich gegen 2 sehr einflussreiche Geschäftsleute der Stadt inkl. deren Freunde zu stellen mag ja romantisch sein, aber dem Fussballklub nicht dienlich.
Zitat von Holbein
gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Dann sind sie autonom... Ist wie bei uns, die meisten wären lieber selbstbestimmt in Liga drei, als fremdgesteuert in der Champions Leauge.

Hier geht es um Vereine mit einer teilweise Jahrhundertlangen Tradition, in denen die Fans ihren Verein geschaffen haben, mit Werten versehen haben und teilweise ihr Leben in den Dienst dieser Vereine gestellt haben. Und dann kommt plötzlich irgendwer, der aus irgendeinem Grund Geld hat und sagt dir durch die Blume: "schön, was ihr die Jahre so aufgebaut habt, aber jetzt verpisst euch mal schön, das mach ich jetzt alleine, ich hab das Geld"

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!

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"Freude ist nur ein Mangel an Information"
Nico Semsrott
Ich finde Kind von seiner Persönlichkeit her schwer zu ertragen. Wem wirklich etwas am Verein und auch an den Fans liegt, der regiert nicht so von oben herab.
Wieviele Anteile hat Kind den an der Profiabteilung? Warum muss man unbedingt mehr al 51% haben? Damit man alleine regieren kann ohne den Pöbel? So richtig wirtschaftlich erfolgreich war ja Hannover in der Vergangenheit nicht.
Zitat von Chris1065

Zitat von Holbein

gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Viele sind Kind fokkusiert, aber sie vergessen das auch Rossmann in der Kindstrategie mit involviert war.

Sich gegen 2 sehr einflussreiche Geschäftsleute der Stadt inkl. deren Freunde zu stellen mag ja romantisch sein, aber dem Fussballklub nicht dienlich.




Das klingt logisch.

Es sind aber auch die Geschäftsleute die H96 GmbH & Co. KGaA gerade krachend gegen die Wand fahren. Es sind auch die, die den gesamten Verein mit ihren Alleinentscheidungen - oft auch gegen die Vereinssatzung - gegen sich aufbringen. Es sind auch ein Hörgerätehersteller und ein Drogeriemarkt-Betreiber, die den Verein rein nach geschäftlichen Dingen regeln und führen wollen. Den Leuten die sich mit Fußball auskennen, wird vorgeschrieben was sie wie zu reglen haben. Wenn etwas nicht klappt, werden andere für die Entscheidungen die man gemeinsam getroffen hat oder die man sogar allein getroffen hat, an den Pranger gestellt.

Man kann da natürlich sagen es wäre dumm auf das Geld von Rossmann und Kind zu verzichten, aber z.Zt. vernichten die beiden mehr Geld als sie in den Verein investieren. Zur Zeit ist die GmbH & Co. KGaA mit Hannover 96 Sales & Service GmbH & Co. KG auf dem Weg 35 Mio. Verlust einzufahren. Hörgeräte, Brillen und Waschmittel verkaufen ist eben etwas anderes als einen Fußballverein erfolgreich zu führen.

So wie Kind die Fußballsparte jetzt seit 3 - 4 Jahren führt, wie er in dieser Zeit sämtliche Teamfähigkeit verloren hat hat zu der Situation geführt die man jetzt hat. Wenn so weiter gemacht wird, ist H96 GmbH % Co. KGaA in zwei bis drei Jahren insolvent.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ABC56 am 24.03.2019 um 10:58 Uhr bearbeitet
Zitat von flipsi1860
Zitat von Holbein

gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Dann sind sie autonom... Ist wie bei uns, die meisten wären lieber selbstbestimmt in Liga drei, als fremdgesteuert in der Champions Leauge.

Hier geht es um Vereine mit einer teilweise Jahrhundertlangen Tradition, in denen die Fans ihren Verein geschaffen haben, mit Werten versehen haben und teilweise ihr Leben in den Dienst dieser Vereine gestellt haben. Und dann kommt plötzlich irgendwer, der aus irgendeinem Grund Geld hat und sagt dir durch die Blume: "schön, was ihr die Jahre so aufgebaut habt, aber jetzt verpisst euch mal schön, das mach ich jetzt alleine, ich hab das Geld"

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!



Danke, besser hätte ich es nicht ausdrücken können! Ich bin natürlich auch gespannt, wie es weiter geht, gerade mit dem zu erwartenden Abstieg in die 2. und einem jetzt wahrscheinlich recht angepisstem Kind wird das nicht einfach.

Es ist aber gleichzeitig ein Achtungserfolg und zeigt, dass dieser Verein immer noch lebt und seine Werte zu schützen weiß.
Ja. Hannover will Geld aber selbst bestimmend bleiben. Ja das geht nicht, man kann nicht alles haben. Wenn sie ein Verein sein möchten dann sollen sie den Verein nicht verkaufen. Aber dann ist klar das Kind macht was er will.

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Fortuna in guten und in schlechten Zeiten!!!
Kämpfen
und
Siegen
FORTUNA!!!
Zitat von Holbein
gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Wo ist Hannover, obwohl es Kind gibt? Kind hat für den Verein sicherlich Großes geleistet in der Vergangenheit. In den letzten Jahren scheint Herr Kind aber mehr daran interessiert gewesen zu sein, den Verein für so wenig finanziellen Einsatz wie nur irgendwie möglich unter seine komplette Kontrolle zu bekommen, als den Verein wirklich mal für die Zukunft vernünftig aufzustellen. Die Anteile hat er sich zu einem Witzpreis unter den Nagel gerissen, 96 hält die Rechte zur Eigenvermarkung überhaupt nicht mehr, er hat den Verein quasi in Geiselhaft genommen, sodass überhaupt gar keine andere Möglichkeit mehr bestand, als sich weiter in die Hände von Kind zu legen. Die aktuelle wirtschaftliche und sportliche Situation in Hannover ist das Werk von Martin Kind, mit seiner Arbeit in den letzten Jahren hat er seinen Nachfolgern einen Bärendienst erwiesen.

Es ist übrigens NICHT so, dass Kind sein Geld in 96 investiert hat. Wenn er den Verein wirklich ausreichend unterstützt hätte, hätte er auch die Ausnahmeregelung für 50+1 bekommen. Das hat er aber nicht, deshalb ist es auch vollkommen richtig, dass seinem Antrag nicht zugestimmt wurde.

Die Abhängigkeit des Vereines zur Person Martin Kind ist sein Werk. Damit hat er dem Verein einen Bärendienst erwiesen. Ich glaube nicht, dass 96 den Klassenerhalt schafft, ich glaube nicht, dass 96 sofort wieder aufsteigt. Ich glaube aber, dass dies auch unter Kind nicht gelingen würde. Deshalb Respekt an die Opposition, dass man in einer solch kniffligen Situation die Verantwortung an sich nimmt.

Und noch was: Wir reden hier von Hannover, der Landeshauptstadt von Niedersachensen, mit einer blühenden Wirtschaft. Wie sollte sich Hannover 96 nicht alleine tragen können, ohne die Abhängigkeit zu Martin Kind? Warum soll in Hannover nicht das gehen, was in Augsburg, Mainz, Freiburg, Frankfurt, Düsseldorf oder Nürnberg funktioniert?

Ich wünsche dem Verein auf jeden Fall wirklich vom Herzen, dass man sich nächste Saison wieder fängt, einen Neuanfang wagt, und in ein paar Jahren neu gestärkt und ohne Kind wieder in die Bundesliga zurückkehrt.

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Double 2012:
Roman Weidenfeller, Mitch Langerak, Johannes Focher, Neven Subotic, Mats Hummels, Felipe Santana, Marcel Schmelzer, Lukasz Piszczek, Patrick Owomoyela, Chris Löwe, Julian Koch, Sven Bender, Sebastian Kehl, Antonio da Silva, Ilkay Gündogan, Moritz Leitner, Kevin Großkreutz, Florian Kringe, Marvin Bakalorz, Mario Götze, Ivan Perisic, Shinji Kagawa, Jakub Blaszczykowski, Lucas Barrios, Robert Lewanowski

Trainer: Jürgen Klopp

Es gibt NIE NIE NIE einen anderen Verein!
Es gab ja selbst unter den Gesellschaftern der KGaA Differenzen, aber Kind hält inzwischen ganz deutlich mehr als 50% der Anteile und kann eigentlich daher alleine bestimmen wo es lang geht. Ein Fußball-Bundesligaklub ist eben kein normales Wirtschaftsunternehmen und da spielen viele Faktoren mit rein, das zeigten ja schon die Differenzen mit den Ultra-Gruppierungen.

Am Anfang hatte Kind quasi den Verein vor der Pleite gerettet nach dem Abstieg in die Regionalliga, aber in den letzten Jahren haben zu viele Fehleinschätzungen und Entscheidungen dazu geführt das 96 sportlich und auch finanziell wieder am Abgrund steht. Es fehlt nach wie vor die sportliche Kompetenz und Heldt muss mit dem auskommen was ihm genehmigt wird- eigentlich ein Wunder das der noch da ist.

Solange Hannover 96 drauf steht, muss auch entsprechend Hannover 96 drin sein- der Stammverein muss auch weiterhin aus meiner Sicht einen entsprechenden Einfluss auf die Entscheidungen der Fußball-KGaA haben! Entscheidungen nach "Gutsherrenart" durch Kind und seine Mitstreiter darf es nicht mehr geben, 96 ist keine One-Man-Show- der Rückzug als Präsident des Stammvereins ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Und überhaupt- wenn ich richtig informiert bin, hat Kind niemals Risikokapital aus eigener Tasche investiert in den Fußball, sondern der KGaA Geld in Form von verzinslichen Darlehen zur Verfügung gestellt! Von daher war auch die Entscheidung der DFL komplett richtig, den 50+1 Antrag abzulehnen!

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"Wenn wir schon nicht gewinnen können, treten wir ihnen wenigstens den Rasen kaputt!"
Zitat Kind aus dem Artikel: „Aus meiner Sicht ist das Zwei-Säulen-Modell ein Erfolgsmodell. Hier der Profifußball, dort der Amateursport. Wer dieses Modell infrage stellt, der gefährdet das ganze Haus Hannover 96 insgesamt.“

Auszug aus dem Konzept von ProVerein1896: "Das Zwei-Säulen-Modell aus Breitensportverein und Profigesellschaft soll fortgeführt werden. Alle Erfolge seit der Auslagerung basieren auf diesem 50+1-konformen Erfolgsmodell."

Zitat aus dem Artikel: "Diese Fraktion machte sich dafür stark, dass die Profifußballer völlig unabhängig vom Mutterverein geführt werden. Die Kind-Gegner wollen die Trennung zwar nicht aufheben, dem eingetragenen Verein aber möglichst viel Einfluss auf die KGaA zurückgeben."
Jein. ProVerein1896 will in erster Linie für den Verein eine Art Insolvenzschutz und natürlich auch Mitbestimmung für den Verein. Dass die Kapitalseite weiterhin bestimmen kann, ist auch Teil des Konzeptes. Nur soll eben der Verein in Vereinspolitischen Fragen dem nicht völlig ausgeliefert und Mitgliederbeschlüsse ohne Wert sein. Was Kramer auch angebracht hat: Sobald eine vollständige Trennung von Verein und Profigesellschaft vollzogen ist, sind die Mitgliedschaften ohne Wert. Denn in erster Linie sind eben auch wegen der Fußballabteilung die Leute Mitglieder. In dem Moment, wo diese Fußballabteilung nicht mehr im Verein ist, bricht für den e.V. eine gigantische Einnahmequelle weg. Und das sind einfach Punkte über die gesprochen werden muss.

Was die Entscheidung um den Ausnahmeantrag angeht: Auch da geht es Carsten Linke, Kramer und co nicht darum, alles wieder auf 0 zu stellen. Vielmehr sollen die Zahlen geprüft werden und auch - wie eigentlich von Kind selbst einst auch versprochen - den Mitgliedern zugänglich gemacht werden. Denn natürlich haben die ein Interesse daran zu erfahren, für wie viel Geld ihr Verein gerade verkauft wird und was das finanziell bedeutet. Auf diese Reise hat man damals niemanden mitgenommen. Dahingehend soll Transparenz geschaffen werden. Und es werden Gespräche mit der Kapitalseite stattfinden, um einen Kompromiss zu finden. Dass das Kapital grundsätzlich bei 96 erhöht werden muss und auch noch mehr Professionalität Einzug halten muss ist klar und haben Kramer und Linke auch so kommuniziert.

Dass hier blutige Anfänger und reine Idealisten (Fußballromantiker) gewählt wurden kam vielleicht aus dem ein oder anderen Zeitungsartikel so rüber, Konzept und Stellungnahmen der Beteiligten machen auf mich persönlich aber einen anderen Eindruck.

https://m.tagesspiegel.de/sport/carsten-linke-ueber-96-kind-und-501-das-sind-fragen-die-geklaert-werden-muessen/24128422.html

https://proverein1896.de/konzept/

https://www.sportbuzzer.de/artikel/interview-sebastian-kramer-hannover-96-mitgliederversammlung/
Zitat von flipsi1860

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!


Mit der Konsequenz, dass wir die Meisterschale die nächsten Jahre gleich ganz in München lassen können. Sie wird eh nicht woanders gebraucht.
International muss in der CL schon sehr viel Zufall und Losglück zusammenfallen, um mal an Viertelfinale aufwärts zu denken.

Mir ist klar das Investoren nur 3 oder 4 Vereine in der Liga pushen würden, woanders lohnt es sich nicht und
dann haben wir den Zustand wie in der Pl. Andersherum brauchen wir aber über Konkurrenz für die Bayern bzw. besonders International nicht weiter nachzudenken. Und das auf Jahre.
Zitat von Tremolle
Zitat von flipsi1860

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!


Mit der Konsequenz, dass wir die Meisterschale die nächsten Jahre gleich ganz in München lassen können. Sie wird eh nicht woanders gebraucht.
International muss in der CL schon sehr viel Zufall und Losglück zusammenfallen, um mal an Viertelfinale aufwärts zu denken.


Bayern hatte immer viel mehr Geld als alle anderen und werden es vermutlich immer haben.
Der Fall von 50+1 ist nicht der Heilsbringer, sondern Modelle wie Frankfurt, Hertha oder Bremen, die aus ihren Mitteln viel machen und keine Angst davor haben, den FCB im direkten Aufeinandertreffen aggressiv zu bespielen. Es ist kein Teufelswerk. Und vor allem würde ich die Vorzüge der Bundesliga niemals freiwillig in ein Investoren-Glücksspiel einwerfen.

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( BVBorussia 09 // 浦和レッズ)
Zitat von Tremolle
Zitat von flipsi1860

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!


Mit der Konsequenz, dass wir die Meisterschale die nächsten Jahre gleich ganz in München lassen können. Sie wird eh nicht woanders gebraucht.
International muss in der CL schon sehr viel Zufall und Losglück zusammenfallen, um mal an Viertelfinale aufwärts zu denken.

Mir ist klar das Investoren nur 3 oder 4 Vereine in der Liga pushen würden, woanders lohnt es sich nicht und
dann haben wir den Zustand wie in der Pl. Andersherum brauchen wir aber über Konkurrenz für die Bayern bzw. besonders International nicht weiter nachzudenken. Und das auf Jahre.


Und genau das ist die Einstellung, warum die Meisterschale in Münschen bleibt. Wenn man selbstzufrieden rumposaunt, dass die Bayern eh gewinnnen und dass alles unfair ist, weil die mehr Geld haben, dann spielt man eben so und die eigene Prophezeiung trifft ein: Man verliert.

Und CL Viertelfinale ist definitiv keine Tagträumerei. Die Bayern haben gespielt, als hätten sie die Hosen voll, da scheint es aus meiner Sicht immer noch zwischen Mannschaft und Trainer zu haken, Schalke hat gegen ManC gespielt und ohne Krise hätte man das Hinspiel sicherlich irgendwie gewuppt (aber Fährmann und Oczipka haben ihre Fehler bestimmt aus Protest gegen 50+1 gemacht) und der BVB ist mit 3/4 Teenagern angetreten, die sich aufgrund der ersten sehr guten Halbzeit einfach direkt übertölpeln lassen haben. Nächstes Jahr sieht das beim BVB wieder anders aus, da ist die Mannschaft eingespielter und die Spieler reifer. Und Hoffenheim sehe ich auch einfach nicht auf dem Niveau, in einer Gruppe mit Donezk, Lyon und ManC einen Stich zu setzen.
Was in Deutschland fehlt sind Konzepte und Mannschaften, die als solche auftreten. Stattdessen zeigt man immer mit Tränen in den Augen aufs Geld.

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Lieber in Frankfurt sterben, als in Offenbach leben. FORZA SGE
Wenn H96 so weiter macht, dann sehen wir die in wenigen Jahren in der dritten Liga.
Zitat von Tremolle
Zitat von flipsi1860

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!


Mit der Konsequenz, dass wir die Meisterschale die nächsten Jahre gleich ganz in München lassen können. Sie wird eh nicht woanders gebraucht.
International muss in der CL schon sehr viel Zufall und Losglück zusammenfallen, um mal an Viertelfinale aufwärts zu denken.

Mir ist klar das Investoren nur 3 oder 4 Vereine in der Liga pushen würden, woanders lohnt es sich nicht und
dann haben wir den Zustand wie in der Pl. Andersherum brauchen wir aber über Konkurrenz für die Bayern bzw. besonders International nicht weiter nachzudenken. Und das auf Jahre.


Und wo glaubst du werden Investoren ihr Geld anlegen? Beim besten Pferd im Stall, dass seit zig Jahren immer neue Umsatzrekorde einfährt, Titel gewinnt, alle nötige Infrastruktur besitzt und als Zugpferd des deutschen Fußballs immer neue Märkte erschließt... oder investiert man in die Skandalnudel aus Hamburg oder den immer erfolglosen Hauptstadtklub?

Das ist doch pure Fantasie, dass die Dominanz der Bayern in dem Moment bricht, wenn der Markt sich öffnet. Warum liebäugelt denn auch der FC Bayern mit Rummenigge und Hoeneß mit der Abschaffung von 50+1? Seit wann sind die Bayern so selbstlos...

Die Frage, die man sich in den nächsten Jahren stellen muss, ist wie weit man sich für ein paar erfolgreiche Champions League Spiele verkaufen möchte. Ich persönlich habe wenig Lust die sportliche Existenz meines Kleinstadt Vereins über die Klippe zu jagen, nur damit die Bayern oder Dortmund im Halbfinale statt im Viertelfinale ausscheiden. Denn es werden überall in Vereinen Geld gepumpt die Rendite versprechen, vorwiegend alte traditionsreiche Vereien, die in den Niederungen des Fußballs verschwunden sind. Wie Uerdingen, Essen, Wattenscheid, Wuppertal, der Waldhof.
In England wird immer mehr Geld gezahlt werden, in Spanien sind Real und Barca riesige Namen. Diese ganze Blase wird früher oder später einmal Platzen, es gibt kein unendliches Wachstum. Irgendwann ist der Markt gründlich übersättigt und die menschlichen Ressourcen ausgeschöpft. Dann werden die Ratten das sinkende Schiff verlassen und dann wird sich zeigen, ob die Vereine dann noch ein gutes Fundament haben oder abstürzen.

Für 80% der deutschen Fußballfans ist es doch völlig belanglos, ob international etwas geht. Fußball macht in der 3. Liga Spaß, in der RL und in der 2. Liga. Warum sollte man sich derart verkaufen...

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Philadelphia Eagles
#FlyEaglesFly

Newcastle United - Toon Army
Zitat von flipsi1860
Zitat von Holbein

gegen 50+1 klingt schön und gut, aber was bzw. wo ist Hannover, wenn Kind nix mehr gibt?! Jede Medaille hat 2 Seiten


Dann sind sie autonom... Ist wie bei uns, die meisten wären lieber selbstbestimmt in Liga drei, als fremdgesteuert in der Champions Leauge.

Hier geht es um Vereine mit einer teilweise Jahrhundertlangen Tradition, in denen die Fans ihren Verein geschaffen haben, mit Werten versehen haben und teilweise ihr Leben in den Dienst dieser Vereine gestellt haben. Und dann kommt plötzlich irgendwer, der aus irgendeinem Grund Geld hat und sagt dir durch die Blume: "schön, was ihr die Jahre so aufgebaut habt, aber jetzt verpisst euch mal schön, das mach ich jetzt alleine, ich hab das Geld"

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!

Also das man gegen die Abschaffung von 50+1 ist kann ich verstehen und auch das man kritisiert was Kind in den letzten 3-4 Jahren gemacht hat. Aber jetzt so zu tun als wäre Kind aufeinmal aus dem nichts aufgetaucht und hätte sich ohne Rücksicht und Rücksprache den ganzen Verein gekrallt ist halt auch Blödsinn.
Denn als Kind bei 96 angefangen hat war man extrem froh drüber und hat das Geld dankend angenommen und ohne ihn wäre man evtl sogar Insolvent gegangen.

Nicht falsch verstehen, dass gibt Kind keinen Freifahrtsschein, dennoch ist deine Darstellung viel zu einseitig.

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"... you can change your wife, change your politics, change your religion. But never, never can you change your favourite football team!" - Cantona
Zitat von FCE_Highlander

Und wo glaubst du werden Investoren ihr Geld anlegen? Beim besten Pferd im Stall, dass seit zig Jahren immer neue Umsatzrekorde einfährt, Titel gewinnt, alle nötige Infrastruktur besitzt und als Zugpferd des deutschen Fußballs immer neue Märkte erschließt... oder investiert man in die Skandalnudel aus Hamburg oder den immer erfolglosen Hauptstadtklub?

Das ist doch pure Fantasie, dass die Dominanz der Bayern in dem Moment bricht, wenn der Markt sich öffnet. Warum liebäugelt denn auch der FC Bayern mit Rummenigge und Hoeneß mit der Abschaffung von 50+1? Seit wann sind die Bayern so selbstlos...

Die Frage, die man sich in den nächsten Jahren stellen muss, ist wie weit man sich für ein paar erfolgreiche Champions League Spiele verkaufen möchte. Ich persönlich habe wenig Lust die sportliche Existenz meines Kleinstadt Vereins über die Klippe zu jagen, nur damit die Bayern oder Dortmund im Halbfinale statt im Viertelfinale ausscheiden. Denn es werden überall in Vereinen Geld gepumpt die Rendite versprechen, vorwiegend alte traditionsreiche Vereien, die in den Niederungen des Fußballs verschwunden sind. Wie Uerdingen, Essen, Wattenscheid, Wuppertal, der Waldhof.
In England wird immer mehr Geld gezahlt werden, in Spanien sind Real und Barca riesige Namen. Diese ganze Blase wird früher oder später einmal Platzen, es gibt kein unendliches Wachstum. Irgendwann ist der Markt gründlich übersättigt und die menschlichen Ressourcen ausgeschöpft. Dann werden die Ratten das sinkende Schiff verlassen und dann wird sich zeigen, ob die Vereine dann noch ein gutes Fundament haben oder abstürzen.

Für 80% der deutschen Fußballfans ist es doch völlig belanglos, ob international etwas geht. Fußball macht in der 3. Liga Spaß, in der RL und in der 2. Liga. Warum sollte man sich derart verkaufen...



Genau so ist es, und die beiden letzten Sätze unterstreiche ich mal ganz fett. daumen-hoch

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Schuldenfrei und Spaß dabei!
Zitat von flipsi1860

Hier geht es um Vereine mit einer teilweise Jahrhundertlangen Tradition, in denen die Fans ihren Verein geschaffen haben, mit Werten versehen haben und teilweise ihr Leben in den Dienst dieser Vereine gestellt haben. Und dann kommt plötzlich irgendwer, der aus irgendeinem Grund Geld hat und sagt dir durch die Blume: "schön, was ihr die Jahre so aufgebaut habt, aber jetzt verpisst euch mal schön, das mach ich jetzt alleine, ich hab das Geld"

Trifft auf zumindest Hannover nicht zu. Kind hat hier in über 20 Jahren zusammen mit Hannover was aufgebaut. Und jetzt will er diesen Erfolg langfristig durch die Übernahme sichern. Konkret sollen ein Kompetenzteam mit den Investoren zusammenarbeiten und nicht wieder irgendein dahergelaufener auf der Mitgliederversammlung als Präsident gewählt werden können, der irgendwelche Versprechungen macht, die nicht eingehalten werden können, der uns dann um die Früchte jahrelanger Arbeit bringt.
Kam in der Geschichte von 96 tatsächlich schon häufiger vor...
Zitat von flipsi1860

Der Fan wird vom elementaren Bestandteil des Vereins zum Kunden des Vereins degradiert, wenn 50+1 fällt. Und das darf einfach niemals passieren!

Und was sind wir jetzt? Die wenigsten Fans werden sich im Verein engagieren. Wir sind doch alle nur Fußballfans, besuchen unsere Mannschaft im Stadion gerne und unterstützen sie. In Investorenhand ändert sich eigentlich nichts. Du bleibst genauso Kund/Fan wie vorher auch.
Die Zeit hat sich halt weiter entwickelt. Inzwischen sind jegliche Profimannschaften aus dem eigentlichen Verein ausgegliedert. Das geht auch nicht anders. Der Fußball ist ein riesiges Konstrukt, bei dem es vor allem um viel Geld geht, geworden. Wer das nichts einsehen will, dem steht frei sich einen Verein aus der Kreisklasse zu suchen.

Zitat von FCE_Highlander

Und wo glaubst du werden Investoren ihr Geld anlegen? Beim besten Pferd im Stall, dass seit zig Jahren immer neue Umsatzrekorde einfährt, Titel gewinnt, alle nötige Infrastruktur besitzt und als Zugpferd des deutschen Fußballs immer neue Märkte erschließt... oder investiert man in die Skandalnudel aus Hamburg oder den immer erfolglosen Hauptstadtklub?

So einfach ist das nicht. Frag dich mal, wie viel Geld du investieren müsstest, um bei Bayern München 50% der Anteile zu erhalten? Wer kann sich das leisten?
Schaue ich dann nicht eher Richtung Traditionsklubs, die in den letzten Jahren nicht so erfolgreich waren, aber alle Voraussetzungen mitbringen, durch große Fanschaften, Tradition, Emotionen usw. und ebenfalls auch in der Region eine Marke sind? Ich denke da gerade an Vereine wie z.B. Kaiserslautern.
Der Fall der 50+1 hätte mMn vor allem Vorteile für Traditionsklubs. So wie wir es jetzt haben, investierst du als interessierter Investor lieber in einen No-Name-Klub und bringst diesen aus der Kreisklasse in die BuLi (siehe Hoffenheim und RB Leipzig).
Zitat von Ole_VfB

Wieviele Anteile hat Kind den an der Profiabteilung? Warum muss man unbedingt mehr al 51% haben? Damit man alleine regieren kann ohne den Pöbel? So richtig wirtschaftlich erfolgreich war ja Hannover in der Vergangenheit nicht.

Es geht nicht um den Pöbel. Es geht darum, dass du als Investor aktiv entscheiden kannst, was mit deinem Geld geschieht. Das halte ich für absolut nachvollziehbar. Man stelle sich vor, du möchtest ein Haus bauen, überweist das Geld der Stadt und die entscheidet sich dafür, davon lieber eine Straße zu sanieren.
Und dann kommt wie eben erwähnt noch dazu, dass es darum geht, die vorhandenen Strukturen langfristig zu sichern.
Kurze Darstellung aus meiner Sicht und frage dazu:

Die Kritik die gegen die sog. „Großinvestoren“ kommt klingt für mich plausibel. Nur wenn ich mir die potentiellen Geldgeber mal so angucke bzw. die, die mehr „Macht“ haben wollen, dann handelt es sich ja nicht um irgendwelche Investoren aus dem Ausland (was auch nicht schlecht ist, wenn sie gute Absichten haben), sondern um Leute die mit dem Verein, der Stadt und letztlich der Region auch verbunden sind. Warum also diese starke Abneigung gegen 50+1?
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